Am 22.01.20 sind die 8. Klasse und die 9. Klasse an den jüdischen Friedhof gegangen. Frau Bäuerle und Herr Weber waren auch mit dabei. Seit 1941 ist der Friedhof zugeschlossen und die Stadt hat den Schlüssel. Frau Bäuerle hat ein Tag davor den Schlüssel abgeholt, damit wir den Lehrgang machen konnten. Und die Jungs mussten eine Kippa oder eine Kappe tragen – wegen dem Respekt vor der Religion. Auf dem jüdischen Friedhof waren auch Geschäftsführer z.B. Wertheimer und die Netters. Es gab dort auch einen Weg und wenn man reinkommt sind die Frauen (links) und die Männer (rechts) gelaufen. Wenn man einen abgeschnittenen Stein sieht heißt das, dass dort ein Kind begraben war. Es gab dort auch spitze Steine. Insgesamt waren mehr Männer als Frauen begraben. Als wir reinkamen war es auf Deutsch und am Rückweg war es in Hebräisches. Es gab auch Symbole z.B. Messer, Synagoge, Davidstern. Am Rückweg sind wir am Johannesplatz vorbei gegangen er hieß früher Synagogenplatz. Die Synagoge wurde in der Kristall Nacht verbannt.

Bericht von fr (Klasse9)

Wir gingen von der Rheintalschule zum Judenfriedhof und haben vom Rathaus den Schlüssel bekommen. Der Friedhof ist zugesperrt, damit ihn keiner kaputt macht. Wir gingen rein und haben ihn angeschaut. Auf einigen Grabsteinen waren Symbole drauf. Wir haben über den Friedhof geredet. Die Jungs mussten Mützen tragen wegen des Respekts vor den Juden. Nach dem Friedhof sind wir zur Synagoge gelaufen, die früher da stand. Sie wurde 1828 erbaut und 1938 in der Reichskristallnacht zerstört. Sie haben den Juden ihre wichtige Torarollen zerstört. Danach sind wir zum Rathaus und haben den Schlüssel abgeben und sind zur Schule gelaufen.

Bericht von ko (Klasse 9)