Schulkonzeption

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Zur Zeit hat die Rheintalschule 109 Schülerinnen und Schüler.

Um eine erfolgreiche Arbeit gewähren zu können, engagieren sich an der Rheintalschule:

  • 11 Lehrkräfte für Sonderpädagogik
  • 2 Grund- und Hauptschullehrerinnen
  • 3 FachlehrerInnen
  • 2 Religionspädagoginnen
  • 1 Ergotherapeut
  • 1 Schulsozialarbeiterin
  • 3 Logopädinnen
  • 1 Lehrbeauftragte
  • 6 Jugendbegleiter
  • 1 Erzieherin
  • 1 Sekretärin
  • 1 Hausmeister
  • 3 Küchenangestellte

Pädagogisches Konzept

Unser Bildungsangebot

Die Rheintalschule Bühl ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Wir bieten an unserer Schule sonderpädagogische Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche. Unsere Bildungsangebote basieren auf einer individuellen Lern- und Entwicklungsbegleitung. Wir haben das Ziel, unseren Kindern und Jugendlichen ein Höchstmaß an Aktivität und gesellschaftlicher Teilhabe zu sichern.

Aufgenommen werden:

  • Schulkinder, die wegen lang andauernder, umfassender und deutlicher Lern- und Schulleistungsprobleme dem Unterricht der Grund- und Werkrealschule bzw. Gemeinschaftsschule nicht folgen können,
  • wenn sie deshalb einer besonderen Bildung bedürfen,
  • wenn sonderpädagogische Hilfen an der allgemeinen Schule (z.B. im Rahmen des sonderpädagogischen Dienstes) nicht ausreichen,
  • wenn zusätzliche Belastungen in den Bereichen der Kognition, des sozialen Verhaltens, der Motivation oder des Arbeitsverhaltens vorhanden sind,
  • Kinder nach Beendigung der Kindergartenzeit, in der sich der besondere Bildungsanspruch bereits abzeichnete.

Die Aufnahme

Die Aufnahme erfolgt nach dem Bescheid durch das Staatliche Schulamt Rastatt.
Voraus geht eine eingehende sonderpädagogische Diagnostik, in der der Bildungsanspruch festgestellt und der Bildungsort empfohlen wird. Die Kinder können von den Eltern und / oder der Grund- und Werkrealschule bzw. Gemeinschaftsschule, dem Kindergarten gemeldet werden. Die Meldung sollte rechtzeitig erfolgen, sodass dem Kind ein dauerndes Schulversagen erspart und die Freude am Lernen erhalten bleibt.
Meldungen aus der Werkrealschule bzw. Gemeinschaftsschule sind möglich und sinnvoll, wenn das Schulversagen spät eingetroffen ist.

Ziel der Rheintalschule

Im Bildungsplan der Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren mit dem Förderschwerpunkt Lernen in Baden-Württemberg wird das Ziel der Schulen folgendermaßen definiert:

„Die Kinder und Jugendlichen erhalten in dem SBBZ die Chance, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln und ihre Kenntnisse zu erweitern. Sie sind so zu fördern und zu stärken, dass sie eine stabile Identität und das notwendige Selbstbewusstsein für ihre individuelle Leistungsfähigkeit und -bereitschaft entwickeln können. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen erwerben, mit denen sie ihr berufliches und privates Leben selbstständig gestalten und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“

Der erfolgreiche Übergang ins berufliche Leben wird durch Betriebspraktika und in Kooperation mit der Gewerbeschule Bühl und der Elly-Heuss-Knapp-Schule vorbereitet. Die Schüler werden ab der neunten Klasse über zwei Jahre hinweg von Lehrern der Förderschule und der beruflichen Schule sowie der Schulsozialarbeiterin unterrichtet und haben am Ende die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss zu erwerben.
Mit Beendigung der Kooperationsmaßnahme haben die Schülerinnen und Schüler ihre Berufsschulpflicht erfüllt und können in einen Ausbildungsplatz, Arbeitsplatz oder in eine berufliche Fördermaßnahme der Agentur für Arbeit vermittelt werden.